Wolfgang W. Lindner
Una Famiglia Eccessiva PDF Drucken E-Mail

 

 

"Una Famiglia Eccessiva"

Ein "Dreio"  für  Flöte, Basssetthorn, Fagott


Für Holzblasinstrumente befinden sich bislang in meiner opus-Liste nur die "Beziehungsweisen" (für Saxophon u. Klavier) u. 1 Flötensolo. Schon längst wollte ich für meine sehr geschätzten Musikerkollegen (E. Bertel, M. Schelling, A. Smith), vereinigt im Trio "Westwinds", eine Komposition schreiben. In der Verwendung von Flöte (auch Alt- u. Piccolo), Bassetthorn u. Fagott war meine "Famiglia Eccessiva" komplett.

Meine 1. Assoziation zum Trio "Westwinds" war, dass die drei u.a. einen unglaublichen, überzeugenden Spielwitz auf die Bühne bringen, der sich auf das Publikum überträgt.


Durch die Triobesetzung hat mich der Gedanke an die uns allen übergeordneten 3-Gliederung (Geist, Seele, Körper - Melodie, Harmonie, Rhythmus - 3 Dimensionen, etc.) beim Komponieren nicht mehr losgelassen. Ein Kernstück ist der "Körperteil" gleich nach der Einleitung. Hier "rutscht"  der Geist des Stückes quasi in den Körper, was sich durch eine Art Verschmelzung von Marsch und Tanz (weder noch oder vielleicht beides) darstellt, doch darüber schwebt der Spielwitz. In einigen melodischen Linien inspirierten mich gesungene Melodien meines zu dieser Zeit 2-jährigen Sohnes. Besonders durch die öfters zu wechselnde Flöte (c-, Alt-, Piccolo) ergeben sich verschiedene Klangebenen, welche choral-pastoralartig in statische Rhythmik übergehen.

Das Stück ist 2-teilig  (2-sätzig).